ERLEBNISSE EINES ROCKMUSIKERS
Teil 1
Als die 60er-Jahre noch ganz frisch waren, wurde ich in sehr bescheidene, teilweise noch vom Ende des Krieges geprägte Verhältnisse hineingeboren.
Ich gehörte zu den Flüchtlingskindern, die ihr Schicksal in eine Flüchtlingssiedlung, in meinem Fall in der süddeutschen Provinz, verschlagen hat. Meine Aussichten waren somit nicht besonders rosig. Mein Vater war eher ein Gaudibursch, der sein Schicksal mit Alkohol, Zigaretten und Stammtischen, manchmal mit dieser für mich schrecklichen Volksmusik, besiegelt hatte. Wir lebten mit Onkel, Tante, Oma in einem bescheidenen Vierfamilienhaus, also die große Flüchtlingsfamilie unter einem Dach. Meine Taufpatin gehörte damals zu dem Fräuleinwunder. Als Kind, wenn ich samstags auf das Baden warten musste, setzte man mich vor die Musiktruhe meiner Taufpatin. Wie Kinder heute Handys und PCs bedienen, wusste ich sehr bald, wie man Platten auflegte. Tür zu, bis zum Baden, und leise Musik hören, das waren viele Samstage meiner Kindheit. Ende der 60er-Jahre war ich schon ein richtiger Beatlesfan, obwohl die Live-Beatles-Zeit mittlerweile vorbei war. Ich wollte unbedingt Musiker und wie die Beatles werden.
TEXT UND FOTOQUELLE: NORBERT ZERR
FOTO: © PETERFACTORS/
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Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 03/2009




