DIE JANE-STORY
Teil 5 - Der bittere Abstieg
Zuerst sah es noch nicht danach aus, da das darauf folgende Album "BETWEEN HEAVEN AND HELL" noch einen gewissen JANE-Spirit hatte und sich in der JANE-Plattenphalanx einreihte. Es war natürlich klar, dass die Verkaufszahlen des vergoldeten Vorgängers "LIVE AT HOME" nicht zu toppen waren. So reihte sich das Album verkaufstechnisch in den Durchschnit der vorangegangenen JANE-Scheiben ein.
Es war nichts Außergewöhnliches, Neues, wie z. B. bei der "FIRE WATER EARTH & AIR" (Konzept album und Kunstkopfverfahren) oder die erste LP "TOGETHER" (Spitzenkompositionen und extrem guter Gesang des verstorbenen JANE-Sängers Bernd Pulst). Das Positive war, dass zum ersten Mal eine JANE-Gruppenbesetzung zusammenblieb und mehr als eine LP machte. Dann kam das nächste Album mit dem vielsagenden Titel und dem dazu passenden Cover "AGE OF MADNESS" (was nicht unbedingt sehr JANE-trächtig war).
Ab diesem Album stellte sich dem Zuhörer die Frage: Wo will die Gruppe musikalisch hin und wie viel kreatives Potenzial von dem alten JANE-Feeling ist noch da?
Hier fing meiner Meinung nach (trotz der Singleauskoppelung LOVE SONG und dem damit verbundenen Erfolg) der Abstieg an. Viele Fans vermissten die melodiöse Romantik und die dazugehörige Musiksensibilität. Bei diesem Album war von dem alten JANE-Spirit nicht mehr viel übrig.
So brachen die Verkaufszahlen ein, und das personelle Wechselspiel fing auch wieder an mit dem Keyboardspieler Manfred Wieczorke, der nach diesem Album die Band verließ.
TEXT UND FOTOQUELLE: WERNER NADOLNY
Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 01/2010




