JENSEITS ALLER LUFTSCHLÖSSER - GEMA-FREIE MUSIK
Mit GEMA-freier Musik lässt sich ein solides Einkommen erzielen - wenn man es richtig macht
Mal ganz ehrlich - träumt nicht jeder Musiker vom eigenen Top-Ten-Hit, vom unsterblichen Evergreen oder dem historischen Filmmusik-Megaseller? Klar, wer Musik macht, kommt kaum umhin, die Erfolgs-Stories der Superstars, die uns Woche für Woche aus den Charts und den darum kreisenden Musikmagazinen entgegenfunkeln, in seine Träume einzubauen. Und so kommt es dann: Jung, tatendurstig und mit großer Hoffnung auf den möglichen Geldregen schließt man sich beim ersten Anzeichen eines Plattendeals oder der ersten Sendung des eigenen Titels im Radio schnell der GEMA an. Es ist schon merkwürdig: Wenn's um's Geld geht, scheint es nur einen einzigen Weg zu geben, nämlich den Beitritt zur GEMA und das anschließende Warten auf die (hoffentlich üppigen) Ausschüttungen.
Dass es auch anders geht, beweisen immer mehr Musiker und Komponisten, die sich für eine andere Vermarktung ihrer Musik entscheiden: die sogenannten "GEMA-freien". Um es gleich vorweg zu nehmen: Reich und berühmt wird man mit dieser Art der Musikvermarktung wohl nicht werden. Wer aber ernsthaft daran denkt, mit seinen Produktionen auf Dauer solide Einnahmen zu erzielen, könnte hier eine ernst zu nehmende Alternative finden.
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Foto: Photocase.de/Sandan
Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 02/2008




