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ALLES GELOGEN?

Der fragwürdige Ausstieg von Chris W. aus der Band US 5

US 5 ist eine aus der Fernsehshow "Big in America" hervorgegangene Castingband. Die fünf Bandmitglieder wurden von dem legendärenU.S.-amerikanischen Macher von Teenie-Idolen Louis J. Pearlman (Backstreet Boys, N Sync) in Kooperation mit dem renommierten deutschen Produzententeam Mike Michaels und Mark Dollar (Music Instructor, Ayman, The Boyz, Highland, Before Four) zusammengestellt und in der zweiStaffeln von neun bzw. dreizehn Folgen umfassenden RTL2- und später Viva-Fernsehserie international vermarktet. Die ursprünglich aus einem Engländer, zwei Deutschen und zwei Amerikanern bestehende Boyband hielt sich mit ihrer Debut- Single ?Maria? vier Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts und wurde für das erste Album "Here We Go" mit Gold und Platin ausgezeichnet. Die ausgekoppelte Single "In The Club" stiegauf Platz 2 und das dazu gehörende zweite Album "In Control" auf Platz 6 in die Charts ein. In den USA konnte die Gruppe mit "Maria" und in Polen mit beiden Alben Goldstatus erreichen. Die internationale Karriere der Boyband umfasst Konzerte und Fernsehauftritte in Japan und Hong Kong. Zu den unzähligen Auszeichnungen gehören die Verleihung der "Goldenen Kamera", "Goldener Bravo Otto" und "Celebrity Magazin Award".

I. Im August 2008 befand sich die Berliner Produktionsgesellschaft Triple-M Music GmbH in den Vorbereitungen für die Aufzeichnung des von den Walt Disney Studios in Auftrag gegebenen und für den Kinofilm "High School Musical 3" vorgesehen Songs mit der Darbietung von US 5 "The Boys Are Back". Am Spätnachmittag des 19.08.2008 ließ das Mitglied Chris W. seinem Produzenten Triple-M Music GmbH und dem angeschlossenen Management Plugger Promotion durch anwaltliches Schreiben mitteilen, dass er mit sofortiger Wirkung seinen Künstlerexklusivvertrag und seinen Managementvertrag kündige.Zur Begründung für die Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist wurde angeführt, dass die in der Vergangenheiterteilten Abrechnungen angeblich "verspätet und unplausibel" eingegangen seien. Die angeblichen Versuche zur Aufklärung der behaupteten "Missstände (seien) ohne Erfolg" geblieben. Die behaupteten Unzuträglichkeiten hätten in Zusammenhang mit der zwischenzeitlichen Insolvenz des Kooperationspartners Louis J. Pearlman angeblich zu einem derartigen Vertrauensverlust geführt, dass Chris W. "physisch und psychisch vollkommen überbeansprucht" sei "und unter einem Burn-Out-Syndrom" leide.

TEXT: JOCHEN HERRMANN
FOTO: ©TRIPLE-M MUSIC GMBH

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 01/2009

 
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