MUSIK WAR SCHON IMMER COMMUNITY
Jetzt wird dieses Gefühl auch online weitergetragen
In den letzten Jahren hat sich der Musikmarkt stark in den Online-Bereich bewegt. Die wichtige Zielgruppe der Jugendlichen zieht sich immer weiter aus den "traditionellen Medien" Radio und Presse zurück und konsumiert Musik lieber auf Internetplattformen wie YouTube oder Last FM. Musik-Vertriebskanäle im World Wide Web (musicload, beatport u.a.) haben Hochkonjunktur. Dies haben auch die analogen Medien mittlerweile bemerkt und betreiben eigene Homepages, Blogs und Foren. Das Internet - speziell das Web 2.0 - wird längst nicht mehr als konkurrierendes Medium, sondern als ergänzendes Werkzeug betrachtet.
Der ungeahnte Boom von sozialen Internet-Netzwerken wie beispielsweise MySpace hat aber gerade für die Musikindustrie nicht nur Vorteile gebracht. Zwar sind diese Plattformenhervorragende Orte für unbekannte Bands und Künstler, um ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Von A&R-Managern der Plattenindustrie werden sie auch gerne als "Infopool" genutzt. Für Promotionzwecke oder Zielgruppenpflege haben MySpace und Co. aber ausgedient. Zu stark herrscht dort mittlerweile die Maxime "viele Freunde = große Beliebtheit". User werden im großen Stil "geaddet", sodass nur noch ein kleiner Teil der Mitglieder die wahre Fangemeinschaft ausmacht. Auch die massive Flut an Werbung auf diesen Plattformen hat viele User inzwischen abgeschreckt. Doch warum nicht die Initiative ergreifen und eine eigene Community ins Leben rufen?
Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 02/2009




