
KLINGELTON-WAHNSINN
Wie Sweety oder die Party-Biene den Fernsehzuschauer wahnsinnig und Jugendliche arm machen
Ein beschaulicher Abend sollte es werden. Vorm Fernseher. Mit Kuscheldecke und dem ein oder anderen guten Song vom Musikkanal. Was dann kam, war das Grauen.
"Hast Du nix zu tun. Hast Du Lust auf Party?", fragt mich da ein Vieh, das nicht mal mehr annähernd an die nette Biene Maja erinnert, die mir meine Kindheit versüßt hat. Das Ding da auf dem Fernseher will mir das Leben nicht verschönern, es will an meine Kohle. Und dazu singt es noch einen ganz schrecklichen Text, wackelt mit dem Hinterteil und summt durch die Gegend. Sein Name ist: Die Party-Biene. Und nach dem Nerv-Küken Sweety ist es bereits das zweite Tier, das mich, dem Tierschutz zum Trotz Rachegelüste hegen lässt. Wer bitte schön gibt freiwillig auch nur einen Cent dafür aus, um diese Party-Biene als Klingelton, animiertes Logo, Weckruf oder was weiß ich noch alles auf sein Handy zu bekommen? Anscheinend doch einige. Denn wie son

Drastischer Stellenabbau beim Musiksender Viva
Nach Ansicht des Viva-Betriebsrates fällt der am Montag angekündigte Stellenabbau des Musiksenders drastischer aus, als es die Geschäftsleitung bisher zugibt. Diese hatte verkündet, dass von den 290 Stellen 120 sofort gekündigt und weitere 90 befristete Verträge nicht verlängert würden. Betriebsrat Thomas Dieckmann hingegen geht davon aus, dass 270 Stellen wegfallen und lediglich 20 Personen übrigbleiben. Die von der Geschäftsführung genannten Zahlen bezeichnete er als "Schönfärberei".
Deutsch-Quote nicht erfüllt
Bundestags-Appell wird von Radiosendern kaum umgesetzt
für eine Selbstverpflichtung erging Mitte Dezember. Von Januar 2004 bis Januar 2005 verbesserte sich die Quote von Produktionen aus deutschen Landen bei den 61 Privatsendern von rund 18,74 auf 20,55 Prozent, bei den 18 öffentlich-rechtlichen Anbietern mit Popmusikanteil sank die Quote leicht von rund 19,45 auf 18,21 Prozent. Bei den 15 ARD-Sendern mit eher traditioneller Ausrichtung blieb die Quote im Vergleichszeitraum zwar hoch, sank aber deutlich von 68,06 auf 57,53 Prozent.
Deutsch-Pop per Quote
Beschluss im Bundestag
Deutschland bekommt eine Radioquote für deutsche Musik. Das hat der Bundestag in seiner Sitzung am 17. Dezember 2004 beschlossen. Nach den Vorstellungen der Fraktionen von SPD und Grünen, die den Antrag in den Bundestag eingebracht haben, sollen sowohl öffentlich-rechtliche wie auch private Radiostationen in Zukunft ?in den Musikprogrammen einen Anteil von annähernd 35 Prozent deutschsprachiger beziehungsweise in Deutschland produzierter Pop- und Rockmusik`` senden. Die Hälfte dieser deutschsprachigen Titel soll von etablierten Musikern, die andere Hälfte von Nachwuchsmusikern stammen. Ziel der Musikquote sei es, die ?musikalische Vielfalt in Deutschland zu fördern und die öffentliche Plattform für musikalischen Nachwuchs in Deutschland zu erweitern`, heißt es in dem Antrag weiter.
Anders als in Frankreich, wo den Sendern bei Verstoß gegen die Quote Geldstrafen und Lizenzentzug drohen, müssen deutsche Radiosender offenbar aber nicht mit Strafen rechnen, wenn




