DEUTSCHER BUNDESTAG - FORDERUNG NACH GRUNDLEGENDER REFORM DER GEMA
GEMA-Petition - Petitionsausschuss - 18.05.2010
Für mehr Transparenz und eine verbesserte Informationskultur der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) gegenüber ihren Mitgliedern hat sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in einer öffentlichen Sitzung ausgesprochen.
Grundlage dreier Petitionen zum Thema, die von mehr als 106.000 Unterstützern mitgezeichnet wurden, ist die Forderung nach Überprüfung der rechtlichen Grundlagen der GEMA und einer grundlegenden Reformie rung des Vereins. Den Petenten zufolge verwendet die GEMA ein ungerechtes Vergütungs- und Abrechnungsmodell, das insbesondere die "kleinen Mitglieder" benachteiligen würde. Es entstehe ein "schwarzes Loch" im Lizenzbereich von 300 bis 750 Euro bei Veranstaltungen, wodurch bis zu 90 Prozent der Einnahmen bei der GEMA verbleiben und lediglich 10 Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet würden. Des Weiteren stelle die Vereinsstruktur ein Problem dar. So würden die rund 3.000 ordentlichen Mitglieder mehr Rechte als die über 60.000 außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder haben, kritisieren die Petenten.
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Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 03/2010




