
Künstlersozialkasse, gut gedacht, schlecht gemacht
Seit dem 1. Januar 1983 gibt es ein speziell für Künstler und Publizisten geschaffenes System der sozialen Absicherung - die Künstlersozialversicherung (KSK)
Diese Pflichtversicherung integriert damit freiberufliche Künstlern in die gesetzliche Sozialversicherung. Eine im Grundsatz hervorragende Idee um, gerade dieser Berufsgruppe die unter schwankenden, geringen Einkünften eine Absicherung für Krankheit und Alter zu ermöglichen. Gerade für Musiker die einzige Möglichkeit, überhaupt versichert zu sein. Finanziert wird dieses System durch Abgabe von Verwertern von künstlerischen Tätigkeiten sowie von den Versicherten selber.

Ratschläge für Existenzgründer
Förderprogramme
Im Rahmen der Mittelstandsoffensive des Bundes wurde der "Small-Business-Act" aus der Taufe gehoben. Der bestimmt unter anderem, dass Kleinunternehmer (bis 17.500 Euro Umsatz, ab 2004: 35.000 Euro) nur noch einer Minimalbesteuerung und einfachsten Buchführungspflichten unterliegen. Auch dies Suche nach Fördertöpfen ist vereinfacht worden. Seit Anfang dieses Jahres wenden sich Kapitalsuchende an die neu gegründete Mittelstandsbank, eine Fusion zwischen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Deutschen Ausgleichsbank, die das Angebot der beiden Förderbanken bündelt. Der neueste Renner: Mikrodarlehen, ein Kredit für Kleinstunternehmen mit einem Fremdfinanzierungsbedarf von höchstens 25.000 Euro. Zudem können ehemals Arbeitslose, die mit ihrer neuen Firma nicht mehr als 25.000 Euro im Jahr einnehmen, eine "Ich-AG" gründen. So erhalten sie drei Jahre lang monatliche Zuschüsse vom Staat. Beratung erhalten die Existenzgründ

Urheberrecht gerät in die Kritik
Hersteller von Kopierprogrammen wettern gegen Neuregelungen
Die Musikindustrie vermisst eine Lobby. "Plattenboss" - der Begriff ist negativ besetzt. Der Klischee-Plattenboss nutzt schließlich den armen kreativen Musiker aus und denkt nur ans Geld. Wenig Gehör fand die Musikindustrie also, als sie damit begann, gegen das Kopieren von CDs vorzugehen. Umsatzrückgänge im zweistellgen Prozentbereich machen der Branche zu schaffen. Jetzt ist ein neues Urheberrecht beschlossen - und schon holen andere Branchen zum Gegenschlag aus. Zunächst einmal klingt das neue Urheberrecht gar nicht so streng. Privatpersonen dürfen weiterhin Kopien für die private Nutzung herstellen. Das macht Sinn, um zur Sicherheit eine zweite CD zu haben, falls die erste beschädigt wird, oder um im Auto die CD zu hören, die sonst im Wohnzimmer-Player rotiert.

Jackson verklagt Plattenfirma
Michael Jackson hat die Plattenfirma Universal verklagt. Sie schuldet ihm der Klageschrift zufolge Tantiemen für die Wiederveröffentlichung von Liedern, die er in den 70er Jahren schrieb. Universal verstoße damit gegen eine Abmachung aus dem Jahr 1980, wonach Jackson Tantiemen für dessen Aufnahmen mit den "Jackson 5" und als Solokünstler von 1969 bis 1976 für Motown Records zahlen müsse. Motown wurde später von Universal übernommen. Ein Sprecher des Unternehmens lehnte am Montag in Los Angeles eine Stellungnahme ab.




