GEMA - EINE UNENDLICHE GESCHICHTE
Liebe Musikanten und Komponisten,
Liebe Kabarettisten und Schauspieler,
Liebe Veranstalter,
seit 11 Jahren betreibe ich nun die Sonthofer Kultur-Werkstatt und seit 11 Jahren kenne ich die GEMA als ein "Reizthema" gleichermaßen für Veranstalter und Künstler. Zahlreiche Gespräche mit Künstlern aus der ganzen BRD und den benachbarten EU-Ländern zeigen, dass der "Leidensdruck" zunimmt. Für alle Kleinveranstalter werden die GEMA-Gebühren zu einer echten Existenzbedrohung. Von Künstlern, auch von jenen, die Mitglied bei der GEMA sind, kenne ich kaum einen, der uneingeschränktes Vertrauen in die Arbeit der GEMA hat. Grund genug, die GEMA endlich öffentlich zu hinterfragen!
Bevor ich näher auf die Problematik eingehe, möchte ich in aller Deutlichkeit feststellen, dass es nicht darum geht, die Daseinsberechtigung der GEMA in Zweifel zu stellen. Es steht außer Frage, dass geistiges Gut einen hohen Wert darstellt und dass es eine wichtige Aufgabe ist, die Urheberrechte des Einzelnen zu schützen. Das heißt, der Künstler soll auch die Früchte ernten die er säht und um bei dieser bildhaften Sprache zu bleiben - Jeder Landwirt weiß, wenn er seinen Boden zu sehr auslaugt, werden die Ernten mit der Zeit ausbleiben, weil der Boden "nichts mehr hergibt".
TEXT: MONIKA BESTLE - SONTHOFER KULTUR-WERKSTATT GMBH
FOTOQUELLE: GEMA
Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 04/2008




